Donnerstag | 1. Dezember 2022
 
Kurz notiert im Neanderland  | 

Sonderausstellung im Neanderthal Museum: Pompeji – Pracht und Untergang

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Im Jahr 79 n. Chr. ereignete sich eine der berühmtesten Tragödien der Antike. Pompeji, die römische Handelsstadt am Golf von Neapel, wurde beim Vulkanausbruch des nahegelegenen Vesuv unter einer mehrere Meter dicken Ascheschicht begraben. Beschreibungen der Katastrophe sind uns heute noch von Plinius dem Jüngeren überliefert, einem damals 18-jährigen Zeitzeugen, dessen Onkel den Ausbruch miterlebt hat.

Die neue Sonderausstellung im Neanderthal Museum lädt Besucher ein, den Alltag der Menschen in der einst reichen römischen Stadt Pompeji und die letzten Stunden bis zu ihrem Untergang nachzuempfinden. Immersive Videoinstallationen führen durch die Häuser und Höfe am Fuße des Vulkans und veranschaulichen die Pracht der gefundenen Wandmalereien, die nicht nur Archäologinnen und Archäologen faszinieren. Die Ruinen, die Alltagsgegenstände und die Menschen, die bis heute in Asche konserviert wurden, erzählen von dem dramatischen Untergang einer Stadt, die immer noch als eine der reichsten archäologischen Schatzkammern der Welt gilt.

Die Ausstellung ist in Zusammenarbeit mit den italienischen Partnern Expona und Contemporanea Progetti entstanden. Rick Springer, wissenschaftlicher Volontär im Ausstellungsmanagement des Neanderthal Museums, wird durch die Ausstellung begleiten und Fragen beantworten. Zur Ausstellung gibt es wieder ein vielfältiges Begleitprogramm.

Die Ausstellung wird am 19. November eröffnet.


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