Dienstag | 20. Oktober 2020
 
Kurz notiert im Neanderland  | 

Risikogebiet: IHK appelliert für Augenmaß bei angekündigten Einschränkungen

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„Die Unternehmen in Einzelhandel, Gastgewerbe und Veranstaltungsbranche haben in den vergangenen Monaten große Entbehrungen auf sich genommen. Wir sind besorgt, dass erneute Einschränkungen die Wiederbelebung dieser Unternehmen gefährden könnten. Wir appellieren an Politik und Verwaltung, jetzt mit viel Augenmaß vorzugehen“, sagt Gregor Berghausen, Hauptgeschäftsführer der IHK Düsseldorf.

Das Corona-Infektionsgeschehen im Neanderland müsse weiter im Detail beobachtet werden. Getroffene Maßnahmen sollten dann auch schnellstmöglich wieder zurückgefahren werden, wenn dies die Situation erlaube. Zugleich lobt Berghausen das bisherige Engagement der öffentlichen Hand.

Des Weiteren warnt der IHK-Chef davor, die Unternehmen als potenzielle Treiber des Infektionsgeschehens zu brandmarken: „Der überwältigende Teil der Unternehmerinnen und Unternehmer verhält sich mustergültig. Daran darf kein Zweifel aufkommen! Was wir brauchen ist ein funktionierendes Sanktionssystem für die ’schwarzen Schafe‘.“ Maßnahmen hätten sonst keinen Effekt. Und unbescholtene Unternehmen gerieten mittelfristig nur noch stärker unter Druck. Das wäre ein Teufelskreis. „Wir benötigen jetzt vor allem die Eigenverantwortung von jedem Einzelnen. Einen erneuten Shutdown müssen wir unbedingt vermeiden“, so Berghausen.


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