Dienstag | 22. Oktober 2019
 
Kurz notiert im Neanderland  | 

Velbert | Mehrere Einsätze für die Feuerwehr

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Bei mehreren Unfällen war die Feuerwehr Velbert gefragt.

Zunächst wurde die hauptamtliche Wache gestern um 12.27 Uhr zu einem Unfall auf die Autobahn A 535 alarmiert. Kurz vor dem Autobahndreieck Velbert in Fahrtrichtung Essen war ein Audi A4 mit offensichtlich hoher Geschwindigkeit auf einen Kleinwagen Peugeot aufgefahren. In diesem Bereich wird der Verkehr auf eine einzelne Fahrspur zusammengeführt, da der Abzweig auf die A 44 in Richtung Heiligenhaus seit einigen Wochen wegen Bauarbeiten gesperrt ist.

Der Aufprall des Audis war so heftig, daß das Heck des Peugeots bis zur B-Säule in Höhe der Rückenlehne des Fahrersitzes zusammengedrückt wurde. Die Fahrerin des Kleinwagens, eine 54-jährige Essenerin, wurde dabei in ihrem Fahrzeug eingeklemmt. Den Einsatzkräften gelang es mit einem Werkzeug binnen weniger Augenblicke, die Frau zu befreien, der Einsatz hydraulischer Rettungsgeräte war nicht erforderlich. Die Essenerin wurde nach notärztlicher Erstversorgung zum Klinikum Niederberg, der ebenfalls aus Essen stammende 29-jährige Audi-Fahrer zum Uni-Klinikum Essen transportiert.

Die A 535 war im Bereich der Unfallstelle für die Dauer der Rettungs-, Aufräum- und Bergungsarbeiten in Fahrtrichtung Essen voll gesperrt. Der Verkehr staute sich zeitweilig bis zur Anschlußstelle Tönisheide zurück.

Ein weiterer Unfall ereignete sich abends in Velbert-Birth. Um 19.46 Uhr waren wiederum die hauptamtliche Wache und außerdem ein freiwilliger Löschzug aus Velbert-Mitte alarmiert worden, dieses Mal mit dem Einsatzstichwort „eingeklemmte Person“. Ein VW Polo war auf der Birther Straße in einer Rechtskurve vor der Einmündung Planckstraße frontal mit einem Linienbus zusammengestoßen. Während die Passagiere und der Fahrer des Linienbusses mit dem Schrecken davonkamen, wurde der Fahrer des VW schwer verletzt, war aber nicht eingeklemmt. Er wurde nach Erstversorgung durch den Notarzt zwecks weiterer Behandlung zum Klinikum Niederberg transportiert. Die Feuerwehr streute ausgelaufene Betriebsstoffe mit Ölbindemittel ab, das anschließend von einer nachgeforderten Kehrmaschine der Technischen Betriebe Velbert aufgenommen wurde. Hier war der Einsatz der Feuerwehr nach einer Stunde beendet. Die Höhe des erheblichen Sachschadens ist noch nicht bekannt. Die Birther Straße war für die Dauer des Einsatzes im Bereich der Unfallstelle voll gesperrt.


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