Mittwoch | 25. November 2020
 
Neanderland  | 

„Wir fördern Stärkung der Innenstädte“

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MdL Martin Sträßer kündigt zusätzliche Fördermittel in Millionenhöhe an die Städte aus dem Sofortprogramm des Landes an - auch für Mettmann und Wülfrath.

MdL Martin Sträßer.

Die NRW-Koalition stärkt in dieser schwierigen Zeit zusätzlich die Innenstädte unserer Kommunen. Von dem 70 Millionen Euro schweren „Sofortprogramm zur Stabilisierung unserer Innenstädte und Zentren“ werden noch in diesem Jahr 129 Kommunen in Nordrhein-Westfalen mit 40 Millionen Euro unterstützt.

Mit über 1.3 Millionen Euro werden auch die Innenstädte von Heiligenhaus, Mettmann, Velbert und Wülfrath profitieren. Dazu erklärt der örtliche Landtagsabgeordnete Martin Sträßer (CDU): „Corona hat den Einzelhandel in unserer Stadt stark getroffen. Das Förderprogramm ist in dieser Situation für unsere Städte, unseren Handel, aber auch unsere Bürgerinnen und Bürger ein echter Lichtblick. Von einer starken Innenstadt profitieren alle. Sie ist das Aushängeschild und auch ein Ort der Begegnung.“

Das Geld soll noch in diesem Jahr ausgezahlt werden und ermöglicht ein rasches Handeln. Im Einzelnen erhalten

  • Heiligenhaus:             198.000 Euro
  • Mettmann:                123.493 Euro
  • Velbert:                     884.454 Euro
  • Wülfrath:                   128.482 Euro

Aus dem Sofortprogramm stehen insgesamt noch weitere 30 Millionen Euro zur Verfügung. Die Frist für die Vorlage der Förderanträge wird auf den 30.  April 2021 verlängert, damit Städte und Gemeinden auf aktuelle Entwicklungen reagieren können.

Sträßer: „Ich bin sehr froh, dass wir schnell handeln konnten. Wir halten die kommunale Familie weiter im Blick. Vielleicht haben die Kommunen ja noch weitere Projekte im Auge und können dafür weitere Fördermittel bekommen.“

Das „Sofortprogramm zur Stärkung unserer Innenstädte und Zentren“ umfasst folgende Handlungsfelder: vorübergehende Anmietung leerstehender Ladenlokale durch die Kommunen und Zwischenerwerb von leerstehenden Einzelhandelsimmobilien, um Immobilienspekulationen vorzubeugen. Darüber hinaus werden Kommunen – die von aktuell von Filialschließungen großer Warenhäuser betroffen sind – darin unterstützt, Nachnutzungsperspektiven zu entwickeln. Beim Problem des massiven Leerstands soll außerdem mit Beratungs- und Planungsangeboten ein Zentrenmanagement angestoßen und der Aufbau eines Verfügungsfonds vorbereitet werden. Insbesondere kann damit geprüft werden, ob eine Konzentration von Handelslagen erforderlich ist und wo diese gegebenenfalls räumlich stattfinden sollen.

 


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