Dienstag | 28. September 2021
 
Neanderland  | 

Mit 103 km/h in der Außenbürgerschaft in Mettmann unterwegs

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Insgesamt mussten wegen überhöhter Geschwindigkeiten und Verstößen gegen das Überholverbot sowie wegen zu geringem Abstand 62 Ordnungswidrigkeiten-Anzeigen gefertigt werden.

Die Polizei musste einen Motorradfahrer aus Essen anhalten. Foto: KPB Mettmann

Am vergangenen Sonntag hat die Kreispolizeibehörde Mettmann verstärkte Kontrollen in Bezug auf zu schnell fahrende Autos und Motorräder durchgeführt. Leider musste die Polizei hierbei mehrfach Verstöße wegen zum Teil erheblicher Geschwindigkeitsübertretungen ahnden.

Bei den Verkehrskontrollen auf den bekannten und beliebten Ausflugsstrecken in Heiligenhaus, Mettmann, Wülfrath und Velbert im Zeitraum von 10 Uhr bis 18 Uhr war der Verkehrsdienst dabei auch wieder mit dem so genannten „ProVida“-Krad der Kreispolizeibehörde Mettmann im Einsatz. Bei dem seit vielen Jahren eingesetzten ProVida-Krad handelt es sich um ein speziell zur Verkehrsüberwachung umgerüstetes ziviles Motorrad der Kreispolizeibehörde Mettmann, welches in der Lage ist, Geschwindigkeitsüberschreitungen während der Fahrt festzustellen und beweiskräftig zu videografieren.

Das sind die Ergebnisse:

Insgesamt mussten wegen überhöhter Geschwindigkeiten und Verstößen gegen das Überholverbot sowie wegen zu geringem Abstand 62 Ordnungswidrigkeiten-Anzeigen gefertigt werden.

Unrühmlicher Spitzenreiter war ein 21 Jahre alter Motorradfahrer aus Heiligenhaus, der bei erlaubten 50 Kilometern pro Stunde mit 103 km/h in Mettmann an der Meiersberger Straße im Bereich der Außenbürgerschaft gemessen wurde. Der junge BMW-Fahrer, der sich noch in der Probezeit befindet, muss nun seinen Führerschein für mindestens einen Monat abgeben, zudem erwartet ihn ein Bußgeld in Höhe von 240 Euro.

Ebenfalls eine empfindliche Strafe erwartet einen Motorradfahrer aus Essen, der mit seiner Yamaha gleich mehrfach auffällig wurde. Zunächst war er dem ProVida-Kradfahrer der Polizei auf der Rottberger Straße in Velbert aufgefallen, weil er in Richtung Nierenhofer Straße mit 100 km/h deutlich zu schnell unterwegs war (erlaubt sind hier 70 Kilometer pro Stunde). Dann setzte der Yamaha-Fahrer auch noch vor einer uneinsichtigen Kurve im absoluten Überholverbot zu einem waghalsigen Überholmanöver an (siehe Foto), was ebenfalls geahndet wurde.


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