Donnerstag | 17. August 2017
 
Sport in Wülfrath  | 

Fußball | Mission Aufstieg: Der FCW will nicht nur oben mitspielen

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Der Wülfrather Bezirksligist startet am Sonntag beim TSV Ronsdorf in die neue Saison.

FCW-Boss Michael Massenberg und das Trainertrio Martin Haschke, Joachim Dünn und Robert Begovic (v.l.). Foto: Uli Klückmann

Am 5. Juli starteten die Fußballer des 1. FC Wülfrath in die Vorbereitung, nun steht fast sechs Wochen später endlich das erste Pflichtspiel auf dem Programm und das führt die Kalkstädter zum TSV Ronsdorf (Anpiff: Sonntag 15 Uhr).

Ähnlich wie beim FCW gab es auch bei den Wuppertalern einige personelle Veränderungen im Kader. Geblieben sind jedoch Denis Levering und Michael Günther, die ebenso wie Neuzugang Daniel Gordzielik in der Landesligasaison 2015/16 noch für die Wülfrather aufliefen und daher gegen ihren Ex-Klub entsprechend motiviert sein werden.

Beeindruckende Generalprobe

Nach den letzten durchaus überzeugenden Testspielvorstellungen ist die Stimmung beim FCW-Team gut. Beeindruckend war insbesondere die „Generalprobe“ beim Duisburger Bezirksligisten TuS Mündelheim, die mit einem deutlichen 6:1-Sieg erfolgreich gestaltet wurde. „Wenn wir an die Leistung der ersten 60 Minuten anknüpfen können, haben wir in Ronsdorf eine gute Chance, etwas Zählbares mitzunehmen“, glaubt Joachim Dünn, Sprecher des Wülfrather Trainerteams, das neben ihm aus Martin Haschke und Robert Begovic besteht. Die Mannschaft stand nicht nur defensiv sehr kompakt und ließ wenig zu, sondern spielte auch geduldig und gefällig nach vorne.

Kurzfristig wurde mit Som Sebastian Essome noch ein weiterer Akteur verpflichtet, der in den letzten vier Jahren in den USA für eine Universitätsauswahl spielte und zuvor beim Oberligisten Schwarz-Weiß Essen unter Vertrag stand. „Mit ihm werden wir in der Offensive noch mehr Durchschlagskraft bekommen“, glaubt Joachim Dünn, der aber offen ließ, ob Essome, der erst viermal mittrainierte, gleich zur Startelf gehören wird. „Das werden wir im Trainerteam in Ruhe besprechen und kurzfristig entscheiden“, kündigte er an.

Nach dem zweiten Platz in der Vorsaison und dem Scheitern in der Aufstiegsrelegation wollen die Kalkstädter es nun besser machen. „Wir können doch niemanden erzählen, dass es uns nun reicht, einfach nur oben mitzuspielen. Ein erfolgreicher Start kann da schon große Bedeutung für den weiteren Verlauf der Saison haben“, weiß der Coach.


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