Mittwoch | 1. Dezember 2021
 
Kurz notiert in Mettmann  | 

Zwei neue Brandmeister für die Feuerwehr

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Groß war die Freunde nicht nur bei den Feuerwehrmänner Marvin Mollenkott (24) und Dennis Schamell (31) über ihre bestandene Prüfung.

Bürgermeisterin Sandra Pietschmann und Dezernentin Veronika Traumann bringen die Schulterklappen an den Uniformen der frischgebackenen Brandmeister Dennis Schamell (l.) und Marvin Mollenkott an. Im Hintergrund Matthias Mausbach, stellvertretender Leiter der Feuerwehr. Foto: Stadt Mettmann

Die zwei Feuerwehrmänner hatten im Oktober 2019 ihre Grundausbildung bei der Feuerwehr begonnen. 18 Monate drückten sie die Schulbank der Feuerwehrschule in Düsseldorf, unterbrochen von zwei Praktika auf der Mettmanner Wache und bei der Düsseldorfer Berufsfeuerwehr.

Nach ihrer letzten mündlichen Prüfung machten sich beide sofort auf den Weg ins Mettmanner Rathaus. „Ich bin ordentlich stolz auf Sie. Die Ergebnisse sind richtig gut. Und ich bin froh, Sie hier an Bord zu haben“, sagte Bürgermeisterin Pietschmann und überreichte Mollenkott und Schamell die Zeugnisse. Beide haben ihre Ausbildung mit der Gesamtnote „gut“ abgeschlossen.

Amtsleiter und stellvertretender Wehrleiter Matthias Mausbauch hatte für beide neue Schulterklappen für ihre Uniform dabei. Denn mit Abschluss ihrer erfolgreichen Ausbildung wurden die Feuerwehrmänner direkt zu Brandmeistern befördert.

Mausbach, selbst lange bei der Berufsfeuerwehr Düsseldorf tätig, berichtete, dass die außerordentlichen Leistungen der Mettmanner Feuerwehrleute von der Schulleitung besonders gelobt worden seien. „Ich bin sehr stolz auf Sie. Schön, dass Sie jetzt zum Team gehören“, sagte Kämmerin Veronika Traumann, die als Dezernentin für die Feuerwehr zuständig ist.

Während für Marvin Mollenkott, der sich nach seinem dualen Studium im Bereich Sport und Gesundheit für die Feuerwehr entschied, zunächst einmal alles neu war, konnte Dennis Schamell bereits auf einen gewissen Erfahrungsschatz aus seiner langjährigen Mitgliedschaft bei der Freiwilligen Feuerwehr in Isselburg schöpfen.

Dass aber nicht alles bei der Feuerwehr aufregend und spektakulär ist, haben beide schnell gelernt. „Mein erster Einsatz war eine Ölspur“, erinnerte sich Mollenkott mit einem Lächeln. Und Schamells erster Einsatz auf der „Täubchen-Wache“, der Wache 1 in Düsseldorf, die unter anderem für die Altstadt zuständig ist, galt einer flügellahmen Taube, die gerettet werden musste. „Es passiert auf dieser Wache häufiger, dass die Kollegen zu verletzten Tauben ausrücken müssen“, so Schamell. Er und Mollenkott freuen sich nun auf die Arbeit auf der Mettmanner Wache und  „auf mehr“, als Ölspuren zu beseitigen und Tauben zu retten.


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