Montag | 21. September 2020
 
Kurz notiert in Mettmann  | 

Rettungsdienstmitarbeiter angegriffen und verletzt

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Nun sind die Juristen gefragt: Im Einsatz wurde ein Mitglied der Mettmanner Feuerwehr verletzt.

„Null Toleranz bei Gewalt!“ – im Oktober des vergangenen Jahres haben Bürgermeister Thomas Dinkelmann und Personalratsvorsitzender Peter Nachtigall eine Erklärung unterzeichnet, in der sie jede Form von Gewalt am Arbeitsplatz verurteilen. Beide erklärten, dass sie alles unternehmen werden, um Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, aber auch Kunden der Stadtverwaltung vor jeder Art von Gewalt zu schützen.

Sie kündigten an, dass gewalttätige Übergriffe sofort zur Anzeige gebracht werden. In der Stadtverwaltung sind in den vergangenen Jahren immer wieder Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschimpft, beleidigt und sogar angegriffen worden.

Am vergangenen Samstag nun wurde ein Rettungsdienstmitarbeiter der Feuerwehr angegriffen. Er wurde in der Ambulanz des Evangelischen Krankenhauses Mettmann durch mehrere Faustschläge im Gesicht und am Oberkörper getroffen. Der Mitarbeiter wurde von einem Angehörigen einer Patientin, die ins Krankenhaus gebracht worden war, am Jochbein verletzt. Außerdem erlitt er eine Wirbelsäulenprellung. Ein Ambulanzpfleger des Krankenhauses wurde ebenfalls verletzt.

Die Polizei wurde verständigt und eine Strafanzeige eingeleitet. Der Feuerwehrmann wurde aufgrund seiner Verletzungen für diesen Tag vom Dienst befreit und befindet sich noch in ärztlicher Behandlung. Durch die Leitstelle des Kreises Mettmann wurde eine Sofortmeldung an die Bezirksregierung geschrieben.


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